03 Aug

Preisträger 2002


Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache:
Ludmila Putina

für die Pflege des Deutschen als Fremdsprache in Russland. Sie hat in den Jahren 2001 und 2002 – zusammen mit Doris Schröder-Köpf – maßgeblich die Wettbewerbe „Gemeinsam ins 21. Jahrhundert“ inspiriert und gefördert, durch die Kenntnisse des jeweils anderen Landes und seiner Sprache vertieft und ausgedehnt werden sollen. Frau Putina hat durch dieses Projekt neues Interesse an der deutschen Sprache in Russland geweckt und demonstriert, dass das Deutsche als Fremdsprache in Russland attraktiv geblieben ist. Ihren Einsatz für die Pflege der russischen Sprache und die russischen Sprachminderheiten außerhalb der Russischen Föderation erkannte die Jury ausdrücklich als einen Beitrag zu einer vielsprachigen Welt an.


Initiativpreis Deutsche Sprache:
Verein für die pädagogische Arbeit mit Zuwandererkindern e.V.

für die Sprachförderung von Tausenden von Kindern und Jugendlichen, deren  Lebenschancen dadurch verbessert werden, womit ein bedeutender Beitrag zur Demokratie, zum sozialen Frieden und zur Pflege unserer Landessprache geleistet wird. Der Verein setzt sich seit 25 Jahren aktiv für die sprachlich-kulturelle und die soziale Integration von Kindern aus Einwandererfamilien ein. Er hat in diesem Zeitraum vorbildliche Arbeit geleistet und viele Schul- und Berufskarrieren möglich gemacht, die ohne seine Arbeit an der Sprachbarriere gescheitert wären. 


Institutionenpreis Deutsche Sprache:
Wettbewerb „Jugend debattiert“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung

für ihre Bemühungen, die Kunst des Debattierens unter Jugendlichen zu fördern. Der Wettbewerb stößt landesweit auf große Resonanz. Die Fähigkeit, sich über strittige Fragen argumentativ auseinanderzusetzen, ist in einem demokratischen Land wesentlicher Bestandteil der politischen Kultur. Die Förderung dieser Fähigkeit ist ihrerseits ein wesentlicher Beitrag zur Sprachkultur und zur Stärkung der Kultursprache Deutsch.  


 Eindrücke: