02 Aug

Eberhard Schöck

Eberhard Schöck wurde am 26. April 1935 in Nürtingen geboren. Er studierte in Stuttgart und Hamburg Bauingenieurwesen. 1962 gründete er ein Bauunternehmen, zu dem bald eine Firma für innovative Bauteile hinzukam. Seit der zweiten Hälfte der neunziger Jahre konzentriert sich die Unternehmensgruppe auf die Produktion von Bauteilen für den Hoch- und Tiefbau. Eberhard Schöck und seine Frau Sabine haben vier Kinder.

Ende 1992 gründete er die Eberhard-Schöck-Stiftung. Ziel der Stiftung ist, in den damaligen Transformationsstaaten Mittel- und Osteuropas die Handwerkerausbildung und den Mittelstand zu fördern. Besonders am Herzen liegt ihm die Völkerverständigung. Eberhard Schöck möchte damit einen kleinen Beitrag leisten zu Versöhnung und Frieden, nachdem ihm bei seiner intensiven Beschäftigung mit der deutschen Geschichte bewußt geworden war, welch großes Unheil von Deutschland im 20. Jahrhundert ausgegangen war. Als Bau-Ingenieneur und dem Handwerk zugetan sah er seine Möglichkeiten besonders in diesem Bereich.

 In vielen Projekten begegnen sich seitdem Baufachleute aus Ost und West und tauschen sich über Unterschiede, Gemeinsamkeiten und die Möglichkeiten aus, voneinander zu lernen. Die Stiftung kooperiert inzwischen sehr erfolgreich mit anderen großen Stiftungen, Bundesministerien und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Weithin beachtete Modellprojekte in Russland und in der Ukraine, aber auch viele kleinere Bildungs- und Austauschprojekte machen den Kern der Stiftungsarbeit aus.

Im Jahr 2000 wurden in der Stiftung durch Zustiftungen von Eberhard Schöck zwei Preise eingerichtet, der Schöck Bau-Innvoationspreis und der Kulturpreis Deutsche Sprache. Denn Eberhard Schöck wird auch noch von anderem bewegt. Vielleicht erst auf den zweiten Blick hängen sein Einsatz in Osteuropa und sein Engagement für die deutsche Sprache zusammen.

Eberhard Schöcks Sicht auf den Umgang der Deutschen mit ihrer Muttersprache und seine Überlegungen dazu finden Sie hier.