8. Oktober 2016: Die Macht der Wörter

Zum 16. Mal wurde am Samstag in Kassel der Kulturpreis Deutsche Sprache verliehen. Katharina Thalbach erhielt den mit 30.000 Euro dotierten Jacob-Grimm-Preis, mit dem Initiativpreis Deutsche Sprache wurde das Internationale Mundartarchiv „Ludwig Soumagne“ des Rhein-Kreises Neuss geehrt, der Institutionenpreis Deutsche Sprache ging an das Projekt „DeutschSommer“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Der Kulturpreis Deutsche Sprache wird jährlich von der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) und vom Verein Deutsche Sprache e.V. (Dortmund) vergeben. (mehr …)

11. Mai 2016: Kulturpreis für Katharina Thalbach

Der Kulturpreis Deutsche Sprache geht 2016 an Katharina Thalbach, das Internationale Mundartarchiv „Ludwig Soumagne“ und das Projekt „DeutschSommer“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt. Die Preisverleihung findet am 8. Oktober 2016 in Kassel statt.
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10. Oktober 2015: Sprachpfleger mit ästhetischer Kraft

Der Schriftsteller Prinz Asfa-Wossen Asserate, das Kunstprojekt „Wortart Ensemble“ und das Sprachinstitut des Österreichischen Bundesheeres sind heute in Kassel mit dem Kulturpreis Deutsche Sprache ausgezeichnet worden. Der Preis wird jährlich an Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen verliehen, die sich um die Pflege und Weiterentwicklung der deutschen Sprache verdient gemacht haben. (mehr …)

5. Mai 2015: Kulturpreis für Kulturvermittler

Die Jury für den Kulturpreis Deutsche Sprache gibt die Preisträger des Jahres 2015 bekannt. Dies sind: Prinz Asfa-Wossen Asserate, die Musikgruppe „Wortart Ensemble“ und das Sprachinstitut des Österreichischen Bundesheeres. Die Preisverleihung findet am 10. Oktober 2015 in Kassel statt. (mehr …)

18. Oktober 2014: Stilvolles Kabarett, sinnvolle Spracharbeit

Der Kabarettist Dieter Nuhr, das Netzwerk „Mentor – die Leselernhelfer“ und das Lektorenprogramm der Robert-Bosch-Stiftung sind die Träger des 14. Kulturpreises Deutsche Sprache. Die Baden-Badener Eberhard-Schöck-Stiftung und der Verein Deutsche Sprache e.V. verliehen die drei Teilpreise heute in Kassel. (mehr …)

15. Mai 2014

Der Kulturpreis Deutsche Sprache 2014 geht an Dieter Nuhr, an den Bundesverband von „MENTOR – Die Leselernhelfer“ und an das Lektorenprogramm der Robert-Bosch-Stiftung. (mehr …)

19. Oktober 2013: Ulrich Tukur erhält den Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache in Kassel

Grimms Wörterbuch wie ein Liebesroman

Am Samstag wurde in Kassel der Kulturpreis Deutsche Sprache verliehen. Ulrich Tukur erhielt den mit 30.000 Euro dotierten Jacob-Grimm-Preis, der undotierte Institutionenpreis ging an das Europäische Übersetzer-Kollegium Nordrhein-Westfalen in Straelen. Der Kulturpreis Deutsche Sprache wird jährlich von der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) und vom Verein Deutsche Sprache e.V. (Dortmund) vergeben.

Preisträger Ulrich Tukur stand gleich zweimal auf der Bühne in der Stadthalle Kassel: bei der Ehrung als Träger des Jacob-Grimm-Preises 2013 und als Sänger der Band „Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys“. Er stellte damit unter Beweis, dass er einer der vielseitigsten und begabtesten deutschsprachigen Sprachkünstler der Gegenwart ist. „Er wird ausgezeichnet für seine Sprache, für die Art und Weise, wie er mit Sprache umgeht, wie er mit Worten und Lauten eine Welt erschafft“, erklärte die Ministerin für Bildung und Wissenschaft des Landes Schleswig Holstein und Jury-Mitglied Waltraud Wende in ihrer Laudatio. „Ich traue ihm zu, uns Grimms Wörterbuch vorzulesen als wäre es ein Krimi, ein Liebesroman oder ein Beitrag aus den Tagesthemen“, so Wende.

Ulrich Tukur erklärte in einem besonderen Vortrag seine Verbundenheit mit der deutschen Sprache, die ihn seit seiner Geburt geprägt habe. „Unsere erste Tanzkapelle haben wir in einem Germanistik-Seminar an der Universität Tübingen gegründet“, verriet er.

Zum Abschluss der Preisverleihung bewies Tukur zusammen mit den Rhythmus-Boys Günter Märtens (Bass) und Ulrich Mayer (Gitarre), dass er den Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache nicht nur für Schauspielerei und als Schriftsteller bekommt, sondern auch als Musiker.

Der Institutionenpreis Deutsche Sprache ging an das Europäische Übersetzer-Kollegium Nordrhein-Westfalen in Straelen für seinen besonderen Beitrag zur Qualität literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen. Dessen Präsident Claus Sprick nahm den Preis entgegen. Dr. Jochen Pleines, Direktor (i.R.) des Landesspracheninstituts in der Ruhr-Universität Bochum, sagte in seiner Laudatio: „Wenn es ein Paradies speziell für Übersetzer literarischer Texte gibt, dann liegt dieses in dem kleinen Niederrhein-Städtchen Straelen.“ An diesem weltweit einzigartigen Ort könnten sich Sprachmittler aus der ganzen Welt voll und ganz auf ihren Übersetzungsauftrag konzentrieren, so Pleines.

Zur 13. Verleihung des Kulturpreises Deutsche Sprache kamen mehr als 600 geladene Gäste. Grußworte hielten Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Ernst Wegener vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Der Initiativpreis Deutsche Sprache wurde im Jahr 2013 nicht vergeben.

Die Jury für den Kulturpreis Deutsche Sprache: Angela Elis (Freiberg), Prof. Dr. Helmut Glück (Sprecher, Bamberg), Dr. Holger Klatte (Geschäftsführung, Dortmund), Prof. Dr. Wolf Peter Klein (Würzburg), Prof. Dr. Walter Krämer (Dortmund), Dipl.-Ing. Eberhard Schöck (Baden-Baden), Prof. Dr. Waltraud Wende (Kiel).

 

Kulturpreis Deutsche Sprache
Postfach 10 24 11
44024 Dortmund
Telefon: 0231-7948520
www.kulturpreisdeutschesprache.de


Fotos der Preisverleihung (Foto Kreativ Kassel) können Sie hier herunterladen:

[button link=“https://kulturpreis-deutsche-sprache.de/wp-content/uploads/2013/10/KulturpreisDeutscheSprache_Preisverleihung_2013.zip“ size=“small“ style=“download“ color=“#fb7120″ text=“light“]Pressebilder 2013 (zip 5,4 MB)[/button]

13. Mai 2013: Der Kulturpreis Deutsche Sprache 2013 geht an Ulrich Tukur,

den Förderverein Buchdorf Mühlbeck-Friedersdorf e.V. und das Europäische Übersetzer-Kollegium Nordrhein-Westfalen in Straelen e.V.

Die Preisträger des Kulturpreises Deutsche Sprache für das Jahr 2013 stehen fest: Den mit 30.000 Euro dotierten Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache erhält der Schauspieler, Schriftsteller und Musiker Ulrich Tukur. Der mit 5.000 Euro dotierte Initiativpreis Deutsche Sprache geht an den Förderverein Buchdorf Mühlbeck-Friedersdorf e.V. und der undotierte Institutionenpreis Deutsche Sprache an das Europäische Übersetzer-Kollegium Nordrhein-Westfalen in Straelen. Der dreiteilige Preis wird seit 2001 von der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) und vom Verein Deutsche Sprache e. V. (Dortmund) für besondere Verdienste um die deutsche Sprache vergeben. Die Preisverleihung findet am 19. Oktober in Kassel statt.

„Ulrich Tukur gehört zu den vielseitigsten und begabtesten deutschen Schauspielern unserer Zeit. Er hat nicht nur auf der Theaterbühne, in Fernseh- oder Kinoproduktionen bewiesen, dass man wunderbar mit der deutschen Sprache spielen kann, er überzeugt auch als virtuoser Musiker und Autor“, begründete der Bamberger Sprachwissenschaftler Helmut Glück die Entscheidung der Jury. Zu den bisherigen Jacob-Grimm-Preisträgern gehören u. a. Udo Lindenberg, Cornelia Funke, Peter Härtling, Nora Gomringer, Frank Schirrmacher, Günther de Bruyn, Paul Kirchhof und Loriot.

Den Initiativpreis Deutsche Sprache erhält der Förderverein Buchdorf Mühlbeck-Friedersdorf e.V„Wir anerkennen damit eine großartige Idee, Bücher zu bewahren und neu in Umlauf zu bringen“, erklärte Glück die Wahl. Deutschlands erstes Buchdorf setzt sich mit seinen Antiquariaten außerdem für die Pflege und den Erhalt von regionalen Mundarten ein. In den vergangenen Jahren erhielten diesen Teilpreis u. a. die Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur der Universität Olmütz, die Schriftstellerin Marica Bodrožić, die Deutsche Bibliothek Helsinki, der Philosoph Dieter Schönecker sowie das medizinische Beratungsprojekt „Was hab’ ich?“.

Der Institutionenpreis Deutsche Sprache wird dem Europäischen Übersetzer-Kollegium Nordrhein-Westfalen in Straelen. verliehen. „Das Übersetzer-Kollegium Straelen ist seit 1978 eine internationale Begegnungs- und Arbeitsstätte im Dienste der Literatur. Es hat erheblich zur heutigen Qualität literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen beigetragen“, so die Begründung der Jury. Bisher erhielten diesen Teilpreis u. a. die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, der SWR-Sender „DasDing“, das Versandhaus Manufactum, die „Stuttgarter Zeitung“ und die Redaktion der „Sendung mit der Maus“.

 

Die Jury für den Kulturpreis Deutsche Sprache:
Angela Elis (Freiberg), Prof. Dr. Helmut Glück (Sprecher, Bamberg), Dr. Holger Klatte (Geschäftsführung, Dortmund), Prof. Dr. Wolf Peter Klein (Würzburg), Prof. Dr. Walter Krämer (Dortmund), Dipl.-Ing. Eberhard Schöck (Baden-Baden), Prof. Dr. Waltraud Wende (Kiel).

Weitere Informationen unter www.kulturpreisdeutschesprache.de
Anschrift: Kulturpreis Deutsche Sprache, Postfach 10 24 11, 44024 Dortmund

[button link=“https://kulturpreis-deutsche-sprache.de/wp-content/uploads/2013/05/Pressebild_Ulrich_Tukur.zip“ size=“small“ style=“download“ color=“#fb7120″ text=“light“]Pressebild Ulrich Tukur (zip 1,6 MB; Fotografin: Katharina John)[/button]

21.10.2012: Peter Härtling geehrt

Zum zwölften Mal wurde am Samstag in Kassel der Kulturpreis Deutsche Sprache verliehen. Er besteht aus drei Teilen. Peter Härtling erhielt den mit 30.000 Euro dotierten Jacob-Grimm-Preis, das medizinische Beratungsprojekt „Was hab’ ich?“ den mit 5.000 Euro dotierten Initiativpreis, und der undotierte Institutionenpreis ging an die Sendung mit der Maus. Der Kulturpreis Deutsche Sprache wird jährlich von der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) und vom Verein Deutsche Sprache e. V. (Dortmund) vergeben.

Über 500 Gäste erlebten im Blauen Saal des Kongress Palais Kassel, wie Peter Härtling der Jacob-Grimm-Preis verliehen wurde. Seine Gedichte sind von großer Sprachkraft und seine Werke zeigen, mit welcher Hingabe man sich der Sprache und Literatur widmen kann. Dr. Tilman Spreckelsen, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, würdigte die Leistungen des 78-Jährigen in seiner Laudatio, in der er Härtlings Biographie und dessen literarisches Schaffen hervorhob. Sowohl seine Kinder- und Jugendbücher wie „Oma“ oder „Ben liebt Anna“ als auch seine Romane seien zeitlose Klassiker. Frühere Preisträger sind unter anderem Loriot, Cornelia Funke, Udo Lindenberg und Nora Gomringer.

Der Initiativpreis Deutsche Sprache ging an das medizinische Beratungsprojekt „Was hab’ ich?“. Mitgründer Johannes Bittner nahm den Preis entgegen. Prof. Dr. Peter Dominiak, Präsident der Universität zu Lübeck, hob in seiner Laudatio hervor, dass das Übersetzen medizinischer Befunde in eine leicht verständliche Sprache gerade für Patienten besonders wichtig sei und würdigte die Leistung der Studenten, die zusätzlich neben dem anstrengendem Medizinstudium besonders anzuerkennen sei.

Der Institutionenpreis Deutsche Sprache wurde der Sendung mit der Maus verliehen. Armin Maiwald, Maus-Regisseur und Erfinder der Sachgeschichten, nahm den Preis zusammen mit der Maus und seinen Redaktionskollegen entgegen. Die Sendung zeigt Kindern, wie man Vorgänge und Sachverhalte anschaulich erklärt. Dr. Holger Klatte vom Verein Deutsche Sprache e. V. lobte das Bemühen: „Die Sachgeschichten verwenden eine Sprache, die zum Markenzeichen der Sendung geworden ist.“ Die Sprache in diesen kurzen Filmen gelte heute als Vorbild für verständliche Sachbeschreibungen überhaupt.

 

Die Jury für den Kulturpreis Deutsche Sprache:
Angela Elis (Freiberg), Prof. Dr. Helmut Glück (Sprecher, Bamberg), Dr. Holger Klatte (Geschäftsführung, Düsseldorf), Prof. Dr. Wolf Peter Klein (Würzburg), Prof. Dr. Walter Krämer (Dortmund), Dipl.-Ing. Eberhard Schöck (Baden-Baden), Prof. Dr. Waltraud Wende (Kiel).

Kulturpreis Deutsche Sprache, Postfach 10 24 11, 44024 Dortmund

14. Mai 2012: Der Kulturpreis Deutsche Sprache 2012 geht an Peter Härtling,

 das Projekt „Was hab’ ich?“ und die „Sendung mit der Maus“

Die Preisträger des Kulturpreises Deutsche Sprache für das Jahr 2012 stehen fest: Den mit 30.000 Euro dotierten Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache erhält der Schriftsteller Peter Härtling. Der mit 5.000 Euro dotierte Initiativpreis Deutsche Sprache geht an das medizinische  Beratungsprojekt „Was hab’ ich?“ und der Institutionenpreis Deutsche Sprache an die Redaktion der „Sendung mit der Maus“. Der dreiteilige Preis wird zum zwölften Mal von der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) und vom Verein Deutsche Sprache e. V. (Dortmund) für besondere Verdienste um die deutsche Sprache vergeben. Die Preisverleihung findet am 20. Oktober in Kassel statt.

„Peter Härtling gehört zu den vielfältigsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Er hat sich als Journalist, Kritiker und Verleger, aber besonders als Lyriker und Autor für Kinder und Erwachsene verdient gemacht“, begründete der Bamberger Sprachwissenschaftler Helmut Glück die Entscheidung der Jury. „In Härtlings Romanen und Erzählungen wird deutsche Geschichte fassbar. Seine Gedichte sind von großer Sprachkraft und seine Kinderbücher haben ganzen Generationen von Jugendlichen die Welt der Literatur eröffnet. Härtlings Werk zeigt, mit welcher Hingabe man sich der Sprache und Literatur widmen und sie zum Lebensinhalt machen kann“, so Glück. Zu den bisherigen Jacob-Grimm-Preisträgern gehören u. a. Udo Lindenberg, Cornelia Funke, Nora Gomringer, Frank Schirrmacher, Günther de Bruyn, Paul Kirchhof und Loriot.

Den Initiativpreis Deutsche Sprache erhält das medizinische Beratungsprojekt „Was hab‘ ich?“. „Wir würdigen damit das Engagement, medizinische Befunde in eine für ratlose Patienten leicht verständliche Sprache zu übersetzen“, erklärte Glück die Wahl des Initiativpreisträgers. Unter www.washabich.de ist ein Netzwerk von mittlerweile mehr als 600 Medizinstudierenden zusammengeschlossen, die ehrenamtlich ärztliche Diagnosen und Befunde allgemeinverständlich erklären. In den vergangenen Jahren erhielten diesen Preis u. a. die Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur der Universität Olmütz, die Schriftstellerin Marica Bodrožić, die Deutsche Bibliothek Helsinki sowie der Philosoph Dieter Schönecker.

Der undotierte Institutionenpreis Deutsche Sprache wird der Redaktion der „Sendung mit der Maus“ verliehen. „Die Sendung mit der Maus zeigt Kindern seit 1971, wie man Vorgänge und Sachverhalte anschaulich und klar erklärt. Ihre Sprache ist zum Markenzeichen für Sachbeschreibungen geworden“, so die Begründung der Jury. Bisher erhielten diesen Preis u. a. die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Greifswald, die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, der SWR-Sender „DasDing“, das Versandhaus Manufactum und die „Stuttgarter Zeitung“.

Die Jury für den Kulturpreis Deutsche Sprache: Angela Elis (Freiberg), Prof. Dr. Helmut Glück (Sprecher, Bamberg), Dr. Holger Klatte (Geschäftsführung, Dortmund), Prof. Dr. Wolf Peter Klein (Würzburg), Prof. Dr. Walter Krämer (Dortmund), Dipl.-Ing. Eberhard Schöck (Baden-Baden), Prof. Dr. Waltraud Wende (Flensburg).